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"Der Spieler"


von Fjodor Dostojewski


PREMIERE AM 28. SEPTEMBER 2013


Stückbeschreibung

Der alte General setzt seine gesamten Hoffnungen darauf, eine umfangreiche Erbschaft nach dem Tod seiner Tante antreten zu können, doch die betagte Dame verspielt ihr gesamtes Vermögen, und lässt den Traum des Generals auf Begleichung seiner konsiderablen Schulden und die Ehelichung von Blanche, seiner finanziell sehr anspruchsvollen Flamme zerplatzen.
Polina, die Stieftochter des Militärs, welche sowohl vom Gläubiger des Generals, dem Franzosen de Grieux, sowie von Alexej, dem Hauslehrer des Generals, hofiert wird, bittet Alexej, mit der von ihr bereit gestellten Summe Geldes den geschuldeten Betrag zu erspielen, und die Ketten von Scham und Schuld der Generalsfamilie endlich zu sprengen.
Alexej entspricht ihrem Wunsch, spielt jedoch aus Liebe zu Polina und aus Furcht, ihr Geld zu verlieren, mit eigenem Kapital, das er sodann mehr als verhundertfacht.
Kann er dem frisch entfachten Spieltrieb entkommen? Werden seine Hoffnungen auf ein Leben mit Polina in Erfüllung gehen? Oder wird er für immer zum Sklaven seiner Gewinnsucht?


Besetzung

Alexej Iwanowitsch

Philipp KAPLAN

Der General

Martin PLODERER / Reinhold GUGLER

Polina Alexandrowna

Ingeborg MAMMERLER

Mademoiselle Blanche

Julia PROCK-SCHAUER

Mr. Astley

Niyazi TEKIN / Philipp LERNBAß

 

 



Dramatisierung Reinhold GUGLER
   
Regie Geirun TINO / Reinhold GUGLER
   


Ein Auszug aus unserem jüngsten Publikumsfeedback:
Hier geht's zum Gesamtartikel

"Das, war hier gezeigt wurde und wird ist höchste Schauspielkunst, die Intensität der Emotionen, die hier zum Ausdruck gebracht wurde, hat einen nachhaltigen Eindruck in mir hinterlassen.
...
Besonders danken möchte ich Mag. Philipp Kaplan für sein gelebtes Spiel.
Wie er die Verzweiflung "des Spielers" darstellt, mit der dieser mit seiner Leidenschaft und Sucht für das Roulettespiel ringt, hat mich tief berührt. Ich erkenne mich in so manchem wieder und das ist - für mich - die eigentliche Bdedeutung der Kunst, die hier keine "nur" Kunst ist, sondern LEBEN: Etwas im Inneren des Zuschauers zu bewegen, in Bewegung zu bringen, ihn zu berühren, in seinem Innersten, dort eine Saite ins Schwingen bringen. Dieses Schwingen trägt auch im Alltag."
Sabine U.

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